Tischtennis-Saisonabschlussfahrt

Tischtennis- Saisonabschlussfahrt

vom 18.05.17 bis 21.05.17 nach

DELITZSCH

(Städtchen zwischen Leipzig und Bitterfeld)

 

 

Wie in den vergangenen Jahren organisierte Udo Wiemann für einige Fahrradfreunde der TT-Abteilung des MTV Hattorf eine Abschlussreise, die uns dieses Jahr ins schöne, ja wunderschöne Braunkohleabbaugebiet rund um Bitterfeld führen sollte. Sportlich gefordert wurden: Godela und Udo Wiemann, Birgit und Willi Henneicke, Katrin Constant-Eggeling und Kornelius Constant sowie Uschi und Ekkart Schauer. Nachdem Udo uns den obligatorischen Überblick zum Reiseablauf gab, konnte pünktlich um 10:15 Uhr vom Parkplatz vor dem Sportzentrum Hattorf gestartet werden.

Der Zwischenstopp erfolgte auf dem Rastplatz Plötzetal/West. Natürlich wieder mit 1A Schlemmerbuffet.


 

 

 

 

 

 

Von den Fahrzeugführern wurde beim Abstellen der PKW am Hotel alles abverlangt... eng, enger, vertikal parken?... aber es hat dann doch ohne Kratzer und Beulen gepasst. Unser Domizil für die nächsten Tage

 

 

 

 

 

 

 

hatte noch nicht mit unserem frühen Erscheinen gerechnet, so dass wir noch genügend Zeit fanden, uns beim chinesisch-italienisch-thailändisch-deutschem Eiscafé zu entspannen.

Der Tag war noch viel zu jung, um Däumchen zu drehen, so dass wir uns kurzerhand entschlossen, noch eine Runde um den Grabschützer See und Werbeliner See im Süden von Delitzsch zu drehen.

Die Schüttrippe: Ödland gestern - Lebensraum heute

Der Schüttrippenkomplex gehört zu den besonderen Landschaftsbildern, die der Bergbau hinterlassen hat. Beim Vortrieb des Tagebaus wurde das über dem Kohleflöz abgetragene Material (Abraum) streifenweise in den ausgekohlten Tagebau verkippt.

 

Die Schüttrippenkippe ist im inneren Bereich seit den Ende der Abbautätigkeit unberührt. Hier können Sie noch heute die 4 m bis 8 m hohen Rippenkämme gut erkennen.

 

Die Natur erobert diese Bereiche zurück und schafft hier Lebensräume. Aber warum fallen diese Lebensräume offenkundig so unterschiedlich aus? Wenn Sie durch die Sichtrohre blicken, erkennen Sie, dass an einigen Stellen bereits Wald entsteht, während anderswo kaum eien Pflanze wächst. Der kleinräumige Wechsel von unterschiedlichem Bodensubstrat und klimatischen Bedingungen formt ein Mosaik verschiedener Lebensräume.

 

Die wechselvolle Erdgeschichte hinterließ im Grabschützer Gebiet unterschiedliche Gesteinsschichten. Im Tertiär, dem Zeitalter der Entstehung der Braunkohle, lagerten Moore schwefelhaltige, saure Sedimente sowie Küsten- und Flachmeere salzhaltige Sedimente hier ab. Dementsprechend weist Abraum aus diesem Zeitalter oftmals einen geringen pH-Wert (Säure) und zum Teil erhöhten Salzgehalt auf. Das sind Bedingungen, die nur wenige Pflanzen tolerieren. Das Quartär, die jüngste Erdepoche, hinterließ dagegen verschiedene neutrale, z.T. sogar basische Gesteine (so genannte Geschiebe, Löß, Aulehm u.a.), die pflanzenfreundliche sind.



Den Abend ließen wir bei Leckereien in der „Schlosswache“


und karibischen Cocktail-Köstlichkeiten ausklingen.


 

 

 

 

 

 

Sonne, Sonne, Sonne.. die richtige Voraussetzung für eine Tour ins ehemalige Braunkohletagebau-Gebiet nach BITTERFELD.


Wir waren wirklich überrascht, wie sich dieses Gebiet entwickelt hat. Durch die „Mulde-Überschwemmungen“ 2002 wurden die stillgelegten Tagebau-Bergwerke frühzeitig geflutet und es entstanden wunderschöne, vom Tourismus noch weitgehend verschonte Seelandschaften.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der „Bitterfelder Pegelturm“ bietet eine hervorragende Aussicht auf das Umland

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und relaxende Hattorfer.

Zurück führte unser Weg durch wunderbar kühle Laubwälder nach Delitzsch.


Zum Glück hatten uns die in ganz Deutschland wütenden Unwetter verfehlt... man muss ja auch mal Glück haben, so dass wir am nächsten Tag (Sonnabend) zur Mammutbabyrunde (56 Km) aufbrechen konnten. Eine Fahrt von Delitzsch nach Bad Düben war angesagt.


Die Strecke an der Mulde wurde nicht fotografisch festgehalten, die Bilder wären garantiert „verwackelt“... eine schlechtere Wegführung ist kaum vorstellbar... doch... dann aber schieben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pause vor Bad Düben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ziel erreicht: Bad Düben


Zurück führte uns der Weg durch Heidelandschaften


nach Delitzsch, wo wir uns zum Reiseabschluss im Park niederließen... und auf uns und das Glück des VfL Wolfsburg bei der Entscheidungs-Partie gegen den HSV anstießen.


Vielen Dank an den Organisator Udo! Es war wieder ein wunderschönes, harmonisches und sonnenreiches Wochenende.

 

 

Text und Bild Ekkart Schauer